„Gaumenfreuden für Planktonfiltrierer“

 

In der Natur strömen große Wassermengen durch das Riff und führen den Korallen Phytoplankton zu. Vorwiegend in der Nacht bewegen sich die Zooplankter aus ihren Verstecken und aus tieferen Wasserschichten in den Lebensraum der Riffkorallen. Um diesen natürlichen Reichtum auch den Korallen und anderen Planktonfiltrierern im Aquarium zukommen zu lassen, hat Tropic Marin PRO-CORAL PHYTON und PRO-CORAL ZOOTON entwickelt.
 

Klicken Sie hier für nähere Informationen: Korallen müssen gefüttert werden!

   

PRO-CORAL PHYTON

 
 
Natürliches Phytoplankton ist ein wichtiger Energie- und Nährstofflieferant für Leder- und Weichkorallen, Muscheln und andere Feinst-filtrierer. PRO-CORAL PHYTON ist ein ausgewo-gener Planktonersatz für alle Feinstfiltrierer im Meerwasseraquarium. Eine hochwertige Algenmi-schung versorgt die Tiere mit Spurenelementen und energiereichen Kohlenhydraten, wie sie nur im Meer vorkommen. Spirulina ist reich an Carotinoiden und deckt zusammen mit Bierhefe den Bedarf an natürlichen B-Vitaminen, insbesondere Vitamin B12.
 
 
Zusammensetzung: Algen, Bierhefe, Spirulina, Garnelen und Garnelenneben-produkte.
Art.-Nr. 24622 100 ml-Dose

 

 
 

PRO-CORAL ZOOTON

 
Natürliches Zooplankton ist ein wichtiger Energie- und Nährstofflieferant für Steinkorallen und andere Planktonfiltrierer. PRO-CORAL ZOOTON ist ein ausgewogener Planktonersatz für Steinkorallen, insbesondere kleinpolypige Steinkorallen, und andere Planktonfiltrierer im Meerwasseraquarium. Es besteht überwiegend aus ausgesuchten Zutaten des Meeres, die reich an Spurenelementen und Mineralstoffen des Meeres sind. Spirulina ist reich and Carotinoiden und deckt zusammen mit Bierhefe den Bedarf an natürlichen B-Vitaminen, insbesondere Vitamin B12.

 
Zusammensetzung: Fisch und Fischneben-produkte, Garnelen- und Garnelenneben-produkte, Algen, Bierhefe, Spirulina.
Art.-Nr. 24602  100 ml-Dose

 

 Korallen müssen gefüttert werden!


Auch wenn es bei den oft festsitzenden Planktonfiltrierern nur zu leicht zu übersehen ist: alle Tiere sind darauf angewiesen, die Energie für Bewegung und Stoffwechsel mit der Nahrung aufzunehmen. Von den Schwämmen, Weich- und Lederkorallen bis hin zu den Walen reicht die Palette der tierischen Organismen, die einen Teil oder ihren gesamten Nahrungsbedarf durch Zoo- und Phytoplankton decken. Doch auch die riffbildenden Steinkorallen gehören zu den Planktonfiltrierern, obwohl sie durch die Symbiose mit den Zooxanthellen noch über eine andere Quelle für Nährstoffe verfügen.
 

   Methoden der Planktonaufnahme

 
Die verzweigten Strukturen der kleinpolypigen Steinkorallen und der Hornkorallen sind perfekte Filterkonstruktionen, um jeden Nahrungspartikel aus dem darüber streichenden Wasser aufzunehmen.
 
Mit den Sinneszellen nehmen die Korallen die chemischen Spuren wahr, die die Beutetiere im Wasser hinterlassen, und strecken ihre Fangarme nach der Beute aus. Nesselzellen - sie sind die höchst entwickelten Zellen im Tierreich - schießen mikroskopisch kleine Harpunen ab und machen jedes Planktonkrebschen, das sich in die Reichweite der Fangarme begibt, zu einer sicheren Beute. Andere Korallen nutzen Schleimnetze um Bakterien und organische Partikel aus der Umgebung aufzunehmen.

Leder und Weichkorallen haben fein gefiederte Fangarme, mit denen sie das Phytoplankton aus dem Wasser filtrieren; spezielle Verdauungsenzyme können auch die komplexen Kohlenhydrate der Meeresalgen aufschließen. Die so erbeutete Planktonnahrung trägt nicht nur zu einem erheblichen Teil zur Energieversorgung und zum Wachstum der Korallen bei, sondern sie liefert in konzentrierter Form auch alle Haupt- und Spurennährstoffe, die für die funktionierende Symbiose mit den Zooxanthellen so wichtig sind. Insbesondere die Wachstumsfördernde Wirkung der Planktonnahrung wurde in wissenschaftlichen Versuchen mit riffbildenden kleinpolypigen Steinkorallen belegt (Houlbrèque et al. 2003 und 2004).
 

Literatur:
1. F. Houlbrèque et al., Journal of Experimental Marine Biology and Ecology, 296 (2003), 145-166
2. F. Houlbrèque et al., Journal of Experimental Biology 207 (2004), 1461 – 1469
 
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